Tickets, aber nicht für uns

Es ist Zeit, exemplarisch auf ein Phänomen beim Ticketing von Konzerten hinzuweisen, das in Amerika gang und gäbe ist – längst – und das in Deutschland mit Sicherheit auch in dieser Form zu sehen ist oder bald zu sehen sein wird. Das Beispiel stammt aus dem Jahr 2012 (Ein Dank an die Fachzeitschrift „Pollstar“ für den Bericht) und handelt von einem Konzert von, sagen wir, Justin Bieber. Dort waren bei einer Show demnach

13.783 Tickets insgesamt verfügbar.

6.000 gingen in den Presale für American-Express-Kunden
3.200 an Bieber, seine Plattenfirma, seine Agentur CAA, seinen Veranstalter AEG und für weitere Promo-Aktionen
3.000 an Fanclub-Mitglieder
500 an Mitglieder „Platinum Exchange“-Programms von Ticketmaster
900 an „VIP“-Kunden und nur
1.001 im freien Verkauf.

Und, wie es der Zufall so will, im Anschluss tauchten dem Vernehmen nach 17 der im Bieber-Kontingent reservierten Tickets zu erhöhten Preisen auf einer weiteren Ticketbörse wieder auf. Was der gemeine Fan von diesem Zirkus wohl hielt?

Über www.kasse4.de

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