5 Tipps für den sicheren Konzertbesuch

Es ist eigentlich ganz einfach: Hirn einschalten und Augen aufmachen. Wer beides schafft, hat letztlich nichts zu befürchten. Und sollte vorher folgendes verinnerlichen …– Beim Betreten des Clubs oder der Halle sollte man genau schauen, welche Notausgänge es gibt. Ganz einfach, ganz wichtig. Die Panikforschung hat zwar festgestellt, dass Menschen im Notfall genau dort wieder rausgehen wollen, wo sie reingekommen sind (man vermutet, dass das noch aus Höhlenzeiten stammt und immer noch in den Köpfen der Menschheit verankert ist); schaden kann es dennoch nicht, Alternativen zu kennen. Denn dort, wo alle reingekommen sind, wollen gerade die dann auch wieder raus, die keine Alternativen kennen und ihrem Instinkt folgen (Stichwort Höhle).

– Es gibt bei Konzerten im Publikum Plätze, die näher dran sind an den Notausgängen und welche, die weiter weg sind. Wer nicht gerade 15 ist, wählt erstere. Gedränge vor dem Mikroständer des Sängers ist uncool. Denn natürlich fängt auch im Notfall der frühe Vogel den Wurm beziehungsweise überlebt leichter, wenn er VOR den tausend anderen Konzertbesuchern den Notausgang erreicht.

– Häufig gibt es auf dem Weg zum Konzert oder dem Platz, von dem man aus das Konzert sehen will – beziehungsweise dann wieder auf dem Nachhauseweg – Stellen, die eng sind. Die zum Flaschenhals werden können. Klassischerweise sind das Treppen, Auf- und Abgänge, Korridore, Brücken und Tunnels. Also Augen auf und: warten. Ja, warten, bis der Fluss der Menge beispielsweise auf einer Treppe schneller wird. Stockt er oder steht er, habt ihr dort nichts zu suchen, da ihr im Notfall nicht mehr rauskommt. Und wenn man eine halbe Stunde warten muss – egal. Wer blind, quasi auf Verdacht, in so eine Engstelle reinläuft, riskiert viel.

– Sich erstmal an den Rand einer Halle oder an die Wand eines Clubs zu stellen, kann nützen, wenn große Menschenmengen in eine Richtung unterwegs sind. Sprich, nicht im Weg zu stehen und erstmal die Lage zu checken, bevor man dann handelt.

– Wer bei Massenereignissen wie Konzerten einen klaren Kopf hat und nicht oder nicht stark auf Alkohol oder Drogen ist, hat klare Vorteile und handelt bei Notfällen richtiger. Ist leider so.

Es ist und bleibt leider gefährlich, denn je größer ein Konzert oder Festival ist, desto wahrscheinlicher erhöht sich dort die Menge an Idioten im Publikum (gemäß deren Anteil an der Gesamtbevölkerung, der unterschiedlich hoch geschätzt wird) und desto wahrscheinlicher treten unerwartete Ereignisse auf oder Organisationsschwächen an den Tag. Dass auch aus kleinen Shows Katastrophen entstehen können, zeigt uns das Station-Nightclub-Desaster vom 20. Februar 2003.

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