Heinz Wölfl kommt nicht zur Ruhe

Schlimm genug, dass der Bayerische Wald einen Politiker wie Heinz Wölfl verloren hat, jetzt geht es erst richtig los: Parteifreunde und sonstige Wortmelder sprechen von einem Suizid des CSU-Politikers und von „Spielsucht“ …

Das Wort Suizid nahm im Zusammenhang mit Heinz Wölfls Unfalltod unter anderem wohl der Geistliche bei der Beerdigung in den Mund, wies aber darauf hin, dass das natürlich das Lebenswerk des Politikers nicht schmälere. Die Hinterbliebenen werden es mit Dankbarkeit vernommen haben. Des weiteren schreibt die „Süddeutsche“, dass andere Medien spekulieren, dass Wölfl unter Spielsucht gelitten habe.

Schlußendlich betrat auch noch Parteifreund und Landrat Christian Bernreiter die Bühne der medialen Aufmerksamkeit und erklärte, dass er a) natürlich Bescheid gewusst habe und b) Hilfe angeboten hatte, dass c) diese aber nicht angenommen worden sei. Alles klar, natürlich. Nur d) helfen, das konnten alle beide nicht. Dafür konnte Bernreiter aber der „PNP“ ein Interview zum Thema geben.

Wir wiederholen uns an der Kasse4: Lasst den Mann und seine Familie in Ruhe. Ruhe in Frieden, Heinz Wölfl!

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3 Antworten zu Heinz Wölfl kommt nicht zur Ruhe

  1. Pingback: Zum Tode von Heinz Wölfl, Landrat des Landkreises Regen | Kasse4 – Live! Musik! Privates!

  2. Markus schreibt:

    Ich verstehe deine Medienschelte nicht. Wenn eine Person des öffentlichen Lebens auf spektakuläre Weise ums Leben kommt, dann sollten die Fragen nach dem Wie und Warum erlaubt sein. Lieber sagen der Gemeindepfarrer und ein politischer Weggefährte ein paar klärende Worte als dass die Umstände im Halbdunkel des Dorfklatsches und der üblen Nachrede bleiben. Dabei müssen freilich nicht alle privaten Details genannt werden. Die Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ halte ich insofern für angemessen.

    • www.kasse4.de schreibt:

      es gibt keinen grund, die frage, ob er durch eine Unachtsamkeit oder durch Absicht den Wagen an den Baum setzte, zu diskutieren. Mir fällt einfach keiner ein. Der Verlust durch seinen Tod wird dadurch nicht kleiner, zu Schaden gekommen ist niemand außer ihm bzw. hat er offensichtlich seine Amtgeschäfte durch die ihm jetzt angedichtete Spielsucht und Suizid-Neigung dennoch optimal geführt. Alles andere ist seine Privatsache oder die der Familie. Anyway …

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