Kinderlärm ist Lebensfreude

„Kinderlärm“ (dieses Wort gibt es sicher nur in der deutschen Sprache!) hat nicht unmittelbar was mit Kinder und Musik zu tun, dem Inhalt meiner Kolumne „Papa, mach mal lauter“ – aber irgendwie auch schon, denn wenn Kinder seltsame deutsche Lieber singen, im Garten, ist das mitunter für manche von uns auch Lärm. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestags hat dazu eine interessante Mitteilung veröffentlicht.

Die Pressemitteilung ist es wert, 1:1 wiedergegeben zu werden, die Kasse4 schließt sich dem Statement der Experten rund um den MdB Eckhard Pols vollinhaltlich 🙂 an.
Kinderkommission: „Kinderlärm ist Ausdruck von Lebensfreude“

Kinder brauchen Freiräume, um spielerisch soziales Verhalten zu erlernen und sich geistig und körperlich entwickeln zu können. Beim Spielen und Toben verursachen die Kinder Geräusche. Diese Geräusche sind jedoch nicht mit Gewerbe- oder Verkehrslärm gleichzusetzen, denn sie sind eine natürliche Ausdrucksform kindlichen Verhaltens. Diese Freiräume sind gefährdet und müssen daher immer wieder neu für die Kinder gesichert werden.

Bis zum Jahr 2013 soll ein erheblicher Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder erfolgen. Diesen Zielen stehen aber wiederholt Gerichtsurteile entgegen, mit denen Kindertagesstätten oder Spielplätze wegen des damit verbundenen Lärms geschlossen werden. Sie werfen die Frage auf, wie kinderfreundlich unsere Gesellschaft wirklich ist.

Die Kinderkommission begrüßt daher die Initiativen im Bundesrat sowie der Fraktionen im Deutschen Bundestag für eine klare gesetzgeberische Wertung, dass „Kinderlärm“ in der Regel sozial-adäquat ist.

Der Vorsitzende der Kinderkommission, Eckhard Pols, erklärt: „Kinderlärm ist Ausdruck von Lebensfreude, die sich artikulieren muss. Es ist das Schönste und Normalste, was es gibt. Kinder haben ein Recht auf freie Entwicklung und Spielen.“

Mehr dazu hier: Die Kinderkommission im Internet

Und hier die heutige Playlist: Vincent – Lucky Thirteen

Über www.kasse4.de

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