Unser Star für Oslo, die siebte: Lena Meyer-Landrut und Jennifer Braun ziehen ins Finale ein

Wie die Kasse4, die soeben vom Champions-Leage-in-einer-Sky-Vereinskneipe-kucken zurückkommt, erfahren hat, stehen Lena Meyer-Landrut und Jennifer Braun im Finale von „Unser Star für Oslo“. Jennifer? Das wird zu untersuchen sein … Wettmafia hier am Werk und doch nicht beim Spiel der Italiener gegen den FC Bayern München? Warum war Butt so doof und Alaba so stark und Ribery so sauer am Ende? Wußte er vom Abstimmungsergebnis? Und was wird nun mit der Elfenkriegerin? Oh… Oh …

Zunächst erstmal die Fakten…

1. Christian Durstewitz: „I’m Yours“
2. Kerstin Freking: „Hands Clean“ – Kerstin sah zwar so süß aus wie immer und lächelte lieb an den richtigen Stellen, aber allein schon das alberne Stirnband ließ nichts gutes erahnen, die Songauswahl setzte dann den finalen Fangschuss: Erneut Alanis Morrissette auszuwählen, könnte man durchgehen lassen, wenngleich nicht allzu spektakulär, aber warum um alles in der Welt „Hands Clean“? Ein Song, so ereignisarm wie blutleer, symptomatischerweise die erste Single aus dem 2002er Album „Under Rug Swept“. Bei dem man zum ersten Mal Zweifel an Alanis haben konnte nach dem Mörder-Debüt. Kurzum: Sch… Song und dann wird es halt in einem immer engeren Konkurrenzumfeld einfach: zu eng. Schade, Kerstin, passabel aber unspektakulär gesungen, klar verzockt bei der Songauswahl. Dein Weg wird aber weitergehen, nicht nur an der Kasse4!
3. Lena Meyer-Landrut: „Mr. Curiosity“
4. Jennifer Braun: „Heavy Cross“

Voting: Kerstin Freking fliegt raus.

5. Christian Durstewitz: „In Your Hands“
6. Lena Meyer-Landrut: „The Lovecats“
7. Jennifer Braun: „Hurt“

Voting: Lena und Jennifer im Finale.


Als Kommentar erreichte die Kasse4 ein längerer Beitrag von Nina – wir danken! Lest selbst, großes Kino!

Ahh Ha! Jetzt komme ich aber mal ins Spiel. Sonst klärst du mich so schön darüber auf, was ich verpasst hab – wobei ich diesmal ja auch einen spektakulären Fußballabend verpasst hab. Aber es nützt ja nix. So Bronchitis-geplagt wie ich bin, muss das FreeTV eben ausreichen.
Also: Kerstin Freking. Hatte sich mit dem Lied von Alanis Morrissette leider den falschen Titel ausgesucht. Sie sah zwar, wie immer, bezaubernd aus, aber der Song kam einfach nicht rüber. Schade.

Dursti: Beide Songs solide, aber nix Neues. Hätte meiner Meinung nach trotzdem für den Finaleinzug reichen sollen, weil Dursti im Gegensatz zu Jenni a) ein Typ ist (ich meine jetzt nicht männlich ;) ), b) Musiker und nicht Top40-Band-Sänger ist und c) weil er selbst mit der immer gleichen Nummer noch mehr Eigenes rüberbringt als Jenni mit ihrer besten Leistung.

Lena: Was soll ich sagen, ich bin Lena-Fan. Die Frau ist ein Naturtalent auf der Bühne. Die langsame Nummer war zwar nicht immer auf den Ton genau gesungen, aber sie war mitreißend, eigen interpretiert und zu alldem auch noch eine ganz neue Facette. Der zweite Song schwächelte ein wenig. Aber eine schwache Lena ist immer noch besser als alle anderen Kandidaten.

Tja, und dann Jenni: Was soll ich schreiben? Also es war wie immer TOTAL uninteressant, null musikalische Eigenleistung und null (ähemm) Gefühl für das, was man da eigentlich inhaltlich singt. Jenni sollte sich noch ein paar Jahre Zeit nehmen und ein eigenes musikalisches Profil entwickeln. Eine gute Stimme hat sie ja zweifelsohne. Aber die Leute scheinen das zu mögen. Bei der letzten Raabschen Castingshow gab es ja auch die eine Kandidatin, die mit ihren 0-8-15-Rocknummern ziemlich weit kam. Ähnlicher Fall.

Die Jury: Richtig gut fand ich Jan Delay. Immer “spot on” mit seiner Kritik (auch bei Kerstin Freking).
Stefan Raab scheint mein Blog zu lesen ;) . Denn seit ich etwas über die weiblichen Mitglieder geschrieben hab, hat sich das Problem erledigt. Auch Barbara Schöneberger hat sich, wie Joy Denalane und Anke Engelke vor ihr, nicht in Gefühlsduseleien verloren. Ein wenig hat mich bei Raab und ihr gestört, dass sie anscheinend nicht mehr Einfluss nehmen möchten und deswegen nicht mehr konstruktive Kritik üben wollen.

So, das war auf die Schnelle mein USFO-Bericht. Bei Nachfragen, kommentiere ich gerne noch mal.


Und so sahen es die Kunden an der Kasse4: Die kleine Umfrage auf dem Blog sieht die Favoritenstellung bei Lena Meyer-Landrut (58 Prozent, Zahl am Dienstag, 18.15 Uhr gezogen) und Kerstin Freking (30 Prozent), „Durste“ und Jennifer spielen dabei keine Rolle. Mitmachen! (Startseite).

So geht es weiter: Finalshow am Samstag, 13. März: ARD, 20.15 Uhr

UPDATE: Die TV-Quote lag am Dienstag bei 2,3 Millionen Zuschauern, was etwa 150.000 mehr sind als beim letzten Mal auf der ARD. Mal sehen, wieviel das Finale ziehen kann!

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12 Antworten zu Unser Star für Oslo, die siebte: Lena Meyer-Landrut und Jennifer Braun ziehen ins Finale ein

  1. Jennifer Brown schreibt:

    Martin, du Trantüte, wenn du lieber Unterklassenfußball schaust anstatt ernsthaft unsere Auftritte zu verfolgen und dann gerecht zu bloggen, gibt es demnächst eins auf die Mütze 😉 Ich war soo gut, und wenn Kerstin nicht Kate Bushs „Wuthering Heights“ singt – selbst Schuld.

    Und am Freitag blase ich Lena weg!

    Jenni

    PS: Und du gehst Freitag weder zu Scooter noch zu Kevin Costner noch zu Ina Müller – du schaust USFO mit mir – basta!

    • www.kasse4.de schreibt:

      Liebe Jenni, endlich ein Feedback von Dir, vielen Dank, darauf haben wir lange gewartet, dass Du Dich mal an der Kasse4 anstellst!

      Nun zu Deinem Post: Den Unterklassenfussball lasse ich mal unkommentiert, ich denke mal, das verwechselst Du mit Deinem Verein Hannover 96. Denen habe ich gestern NICHT zugesehen!

      Am Freitag wird die Kasse4 jedenfalls sicher Dir zusehen, und zwar, wie Du Lena die Hand geben wirst, so gegen 22.3o Uhr und sagen wirst: „Hast recht, Du bist die Bessere, ich geh jetzt wieder für die Kirmes üben“.

      Wir sehen uns am Freitag, und im Sommer dann in Straubing!

      Deine Kasse4.

      • Jennifer Brown schreibt:

        96 ist Lenas Verein 😉 Komme gerade von der Probe, meine 3 Songs verrate ich Dir jetzt schon:

        1. Black Velvet
        2. Mercedes Benz
        3. So What

        Da kann Lenale ja wieder watt Unbekanntes gegensetzen.

        CU in Oslo

      • www.kasse4.de schreibt:

        supi jenni 🙂 wünsch Dir was! Wir studieren jetzt was total unbekanntes ein, was mit niveau!

  2. palmenstrand schreibt:

    Auch hier ist die Sendung dem Wackelspiel auf Sky zum Opfer gefallen – jetzt hoffe ich, dass Freitag nur noch eine Formsache ist, Lena nach Oslo fährt und allem voran: ein gescheites Lied für sie gefunden wurde!!

    • www.kasse4.de schreibt:

      Hi Du, so sicher bin ich mir da nicht mehr. Kerstin draußen, das ist das eine, und wenn wenigstens die Halbpfeife Durste im Finale gewesen wäre, dann … aber Jennifer? Fassungslos: Die Kasse4.

  3. Nina schreibt:

    Ahh Ha! Jetzt komme ich aber mal ins Spiel. Sonst klärst du mich so schön darüber auf, was ich verpasst hab – wobei ich diesmal ja auch einen spektakulären Fußballabend verpasst hab. Aber es nützt ja nix. So Bronchitis-geplagt wie ich bin, muss das FreeTV eben ausreichen.
    Also: Kerstin Freking. Hatte sich mit dem Lied von Alanis Morrissette leider den falschen Titel ausgesucht. Sie sah zwar, wie immer, bezaubernd aus, aber der Song kam einfach nicht rüber. Schade.

    Dursti: Beide Songs solide, aber nix Neues. Hätte meiner Meinung nach trotzdem für den Finaleinzug reichen sollen, weil Dursti im Gegensatz zu Jenni a) ein Typ ist (ich meine jetzt nicht männlich ;)), b) Musiker und nicht Top40-Band-Sänger ist und c) weil er selbst mit der immer gleichen Nummer noch mehr Eigenes rüberbringt als Jenni mit ihrer besten Leistung.

    Lena: Was soll ich sagen, ich bin Lena-Fan. Die Frau ist ein Naturtalent auf der Bühne. Die langsame Nummer war zwar nicht immer auf den Ton genau gesungen, aber sie war mitreißend, eigen interpretiert und zu alldem auch noch eine ganz neue Facette. Der zweite Song schwächelte ein wenig. Aber eine schwache Lena ist immer noch besser als alle anderen Kandidaten.

    Tja, und dann Jenni: Was soll ich schreiben? Also es war wie immer TOTAL uninteressant, null musikalische Eigenleistung und null (ähemm) Gefühl für das, was man da eigentlich inhaltlich singt. Jenni sollte sich noch ein paar Jahre Zeit nehmen und ein eigenes musikalisches Profil entwickeln. Eine gute Stimme hat sie ja zweifelsohne. Aber die Leute scheinen das zu mögen. Bei der letzten Raabschen Castingshow gab es ja auch die eine Kandidatin, die mit ihren 0-8-15-Rocknummern ziemlich weit kam. Ähnlicher Fall.

    Die Jury: Richtig gut fand ich Jan Delay. Immer „spot on“ mit seiner Kritik (auch bei Kerstin Freking).
    Stefan Raab scheint mein Blog zu lesen ;). Denn seit ich etwas über die weiblichen Mitglieder geschrieben hab, hat sich das Problem erledigt. Auch Barbara Schöneberger hat sich, wie Joy Denalane und Anke Engelke vor ihr, nicht in Gefühlsduseleien verloren. Ein wenig hat mich bei Raab und ihr gestört, dass sie anscheinend nicht mehr Einfluss nehmen möchten und deswegen nicht mehr konstruktive Kritik üben wollen.

    So, das war auf die Schnelle mein USFO-Bericht. Bei Nachfragen, kommentiere ich gerne noch mal ;).

    • www.kasse4.de schreibt:

      Mensch Nina, großes Kino – Danke für den Bericht! Da ist die Kasse4 mal bei der Skybar aufgebaut und sieht USFO nur später – und schon springst Du ein, danke! Ich bin einfach mal so frei und poste den Beitrag 🙂

      Am Freitag bin ich dann wieder live dabei!

      Die Kasse4

      • Nina schreibt:

        Ach, gerne! Dann kann ich Freitag wieder bei dir lesen :D. Denn in Dogville bleibt am Freitag der Fernseher wahrscheinlich aus – fällt dem 31. Geburtstag der Ehrenbürgerin zum Opfer 😉

  4. www.kasse4.de schreibt:

    soeben geschehen, danke – dann feier mal schön, 31, mein gott, so jung war die kasse auch mal :). Mal sehen, ob wir ein Geschenk für Dich finden.

  5. Pingback: Lena in der Blogosphäre

  6. Holger schreibt:

    Jennifer, Du bist die beste.

    Wenn die Deutschen ihren Lena-Rausch ausgeschlafen haben, werden sie mal wieder eine Trümmerfrau brauchen. Gut, dass es Dich gibt.

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