„Prokel, prokel, laber, rhabarber, knister, blätter…“

Wundervoll: Benjamin von Stuckrad-Barre in der „SZ“ vom 27./28. September 2003 in einer Story mit dem Titel „Blind-Date mit der Jedermanns-Schlucht“ … über Vorabdrucke von Büchern, also Rezensionsexemplare:

„Entweder also nutzen die zur Strafe so genannten Multiplikatoren aus Handel, Kulturmafia und Journalismus also (…) nicht den Romanstoff, sondern das zur wohlwollenden Prüfung mit natürlich freundlichen Grüßen herzlichst übersandte Material, das Papier, ja, oder es wird un- oder, Superausrede QUERgelesen, ordnungsgemäß entsorgt, also in Papiermüll und
Metallmüll dividiert. Dabei wird telefoniert, dabei werden neue Bücher bestellt, neue Pakete ausgepackt, neuer Schmalz im Ohr gefunden. Prokel, prokel, laber, rhabarber, knister, blätter, kommt jemand mit in die Kantine, ist schon zwölf, ist noch Konferenz, bin ich schon tot? – und derart multitaskend hat man eben schnell eine Leitz-MEssingschiene durchs
Handfleisch gepflügt. Dieses Buch geht unter die Haut. Autsch. Ich hatte also Glück und Vorabexemplare.

Für den Musikjournalismus by the way 1:1 übertragbar, meine Freunde 🙂

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Musik, Entertainment, CD-Reviews, Live, Konzerte, Open Airs.
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